Die Evolution der Werbung

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Werbung ist Entwicklung. Sie folgt den Einflüssen von außen und passt sich den Rahmenbedingungen an. Nur die beste Werbung hat Erfolg, schlechte Werbung wird bestraft und ausgemustert. Wenn man sich die Situation einmal ansieht, verhält es sich mit der Werbung auch nicht anders als in der Natur. Der Stärkere überlebt, de Schwachen gehen ein. Auch in der Natur vollziehen sich immer wieder neue Entwicklungen, die Bedingungen verändern sich, wer sich nicht anpassen kann, bleibt auf der Strecke. Lernen Sie doch einfach von der Natur. Richten Sie Ihre Werbung einmal nach Dingen aus, die schon Millionen Jahre lang funktionieren. Nutzen Sie die Evolution für Ihre Werbung. Nutzen Sie menschliche Eigenschaften wie Neugier und Wissensdurst. Und nutzen Sie den Umweltschutz.

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Das Produkt muss leben

Mag sein, dass nur dort Nutella drinnen ist, wo auch Nutella draufsteht. Aber so werden heute keine Produkte mehr verkauft. Der Kunde will etwas wissen, er wünscht sich ein Erlebnis. Am besten schmeckt der Wein, wenn man ihn direkt beim Winzer kauft. Und am besten riecht der Duft, den man sich selbst zusammengestellt hat. Einkaufen wird in der modernen Welt als Erlebnis, als Event verkauft. Nun sind Sie vielleicht kein Winzer, und individuelle Duftwässerchen gibt es bei Ihnen auch nicht. Trotzdem ist deutlich, worum es geht. Vermitteln Sie Ihren Kunden ein Gefühl für das, was Ihr Produkt bedeutet. Besetzen Sie es mit positiven Assoziationen. Dabei können Sie unterschiedliche Mittel wählen, um Erfolg zu haben. Und wieder sind wir bei der Natur. Sie selbst ist das beste Argument.

Früher musste das Waschmittel weißwaschen. Dann noch weißer (obwohl das schon eine sehr eigenartige Steigerung ist). Später dann wusch Waschmittel nicht nur sauber, sondern auch noch rein. Die nächste Steigerung wäre vielleicht „reiner“ gewesen. Aber die Werbemacher kamen gerade noch rechtzeitig zur Vernunft. Und so wurden sich neue Gedanken gemacht über Waschmittel und die richtige Werbestrategie. Und die Idee kam. Umweltschutz hieß das Zauberwort. Das Gute daran: Umweltbewusstsein konnte sich auf viele Produkte anwenden lassen. In Zeiten von Klimaveränderung und Ozonloch (auch wenn davon inzwischen kaum noch jemand spricht) lag es nahe, der Welt etwas Gutes zu tun. Und ausgerechnet Waschmittel mit Ihren chemischen Zusätzen eigneten sich ausgezeichnet, um neue Wege zu gehen und ein neues Thema anzuwenden.

Damit es nicht falsch verstanden wird: Viele Produkte, die früher mit atemberaubender Naivität auf den Markt gebracht wurden, sind tatsächlich inzwischen unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes um Lichtjahre weiterentwickelt worden. Was früher überhaupt kein Thema war, ist inzwischen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Umweltschutz ist also mehr als nur eine Marketingstrategie. Er ist eine Notwendigkeit, die allen guttut. Für die Werbung aber ist er die perfekte Möglichkeit, die Vorteile eines Produkts deutlich zu machen. Das ist völlig legitim. Wer Gutes tut, kann schließlich auch darüber reden. Tun Sie es auch und hauchen Sie Ihrem Produkten Leben ein. Gesundes Leben.

Ihre Marke: Die Marke des Kunden

Warum müssen Sie es eigentlich immer sein, der die Produkte entwickelt? Könnten nicht auch die Kunden in die Pflicht genommen werden? Sie können! Und es ist eine Pflicht, die den Kunden weit mehr Freude bereitet, als Sie vielleicht annehmen. Im Grunde ist es auch gar keine Pflicht, denn das Stichwort lautet Mitbestimmung. Wenn Sie die größtmögliche Identifikation Ihrer Kunden mit Ihrem Produkt erhalten wollen, lassen Sie sie an der Entwicklung mitgestalten. Sicher, das geht nicht mit jedem Produkt, aber mit einer Vielzahl ist es möglich.

Unterschiedliche Uhrenhersteller haben das Prinzip eindrucksvoll vorgelebt. Bevor sie neue Uhrenmodelle auf den Weg und letztlich in die Produktion gebracht haben, wurden die Kunden befragt. Es ging um Wünsche, bestimmte Funktionen und Designs. Die Kunden reagierten darauf weder verärgert, noch fühlten sie sich ausgenutzt. Im Gegenteil, sie beteiligten sich rege und intensiv an der Entwicklung der neuen Uhren.

Die Folge waren neue Uhrenkollektionen, deren Verkaufszahlen beeindruckend waren. Der Grund dafür liegt nahe. Wenn ich schon dabei mitgeholfen habe, etwas zu entwickeln, dann will ich es natürlich auch besitzen, wenn es endlich fertig ist. Auch das liegt in der Natur der Sache.

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Wer aufhört zu werben, um so Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.
Henry Ford
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